Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Käthe Hadlich an Eduard Spranger, 30. Juli 1907 (Heidelberg), Postkarte


30. Juli 1907. L. H. Spr. Soeben erhalte ich Ihre 2. Karte. Herzl. Dank. Es tut mir sehr leid, daß Sie sich so viel Mühe mit dem Zimmer machten, ich hatte gedacht, es werde sich mit einer Anfrage erledigen lassen. Nun denke ich, werden Sie wohl auf Aennes Karte hin das Zimmer No 10 vom 10.August an für uns bestellt haben? Sonst tun Sie es bitte jetzt noch. - Wenn Sie sich schon von Berlin Geld nachbestellten, so steht Ihnen selbstverständlich meine Adresse zur Verfügung. Ich wäre aber auch gern bereit, in Natur auszuhelfen - natürlich mit Wucherzinsen! - Wollen Sie mir denn nicht Ihre Reiseroute verraten? Walensee? Zürich? - Wir können also wohl mit Sicherheit auf das Zimmer rechnen u. unser Billet bestellen? Porgou ist doch schön u. sehr malerisch!! Haben Sie herzlichen Dank für Ihre Bemühungen, es wird uns sicherlich sehr gefallen, was Sie uns ausgesucht haben. - Hier ist es meist schön, aber sehr gewitter schwül. Wie freue ich mich auf die Höhe. Aber erst freue ich mich auf Ihr Kommen. Also kommen Sie recht bald ins liebe Neckartal u. - zu Ihrer alten Freundin. Herzliche Grüße. Wo trifft Sie P unterwegs eine <Rest unleserlich>