Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 18. Januar 1909 (Charlottenburg)


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Charlottenburg, den 18. Januar 1909.
Liebe Freundin!
Wie soll ich Ihnen danken für all die Güte und Teilnahme, die Sie mir in so wohltuender und zartfühlender Weise widmen? Noch klingen die edlen Worte Ihres letzten Briefes in mir nach; da verbreiten Sie durch so schöne Blumen - Nelken, meine Lieblingsblume! - neue Freude unter uns allen. Ich habe Ihre lieben Zeilen meiner Mutter vorgelesen und danke Ihnen innig für den so zart empfundenen Ton, der alles Rührende und somit jede ungünstige Wirkung auf das Herz mit der Sicherheit vermeidet, die eben nur die rein menschlich gebildete Seele besitzt. Auch meiner gedenken Sie wieder so schön, daß ich fast fürchte, dieser unter ungünstigen Verhältnissen hingeworfenen Brief wird Ihnen als eine recht unwürdige Antwort darauf erscheinen. Ich will aber doch versuchen, Ihnen umgehend zu antworten und zu berichten.
Zunächst über den Verlauf der Krankheit. Vor 10 Tagen hat sich meine Mutter hingelegt, damals zunächst nur wegen rapid zunehmender Schwäche, die vom Herzen ausging. Die Schwäche
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| blieb in den ersten Tagen durchaus dieselbe, ja sie führte bis zu völligem Versagen der Stimme und der etwas schwereren Bewegungen. Zum Unglück wurde gleichzeitig unser Hausarzt krank. Der Vertreter, sonst ein wohlmeinender und zuverlässiger Mann, war über die Antecedentien zu wenig orientiert. Zu den genannten Symptomen kam nun vor 4 Tagen plötzlich des Nachts eine akute Steigerung des Hustens. Die Anfälle dauerten ununterbrochen die ganze Nacht; am Tage jedoch etwas besserer Kräftezustand, aber nun Rückgang des Appetits und ein ziemlich unregelmäßig kurvierendes, leichtes Fieber. Trotz Umschläge und nicht unbedeutender Morphiumdosen kehrte der Husten in der vorletzten und letzten Nacht in derselben Weise wieder. Es besteht die Befürchtung, daß der Katarrh jetzt tuberkulös geworden ist, wovon im Herbst noch nichts konstatiert wurde. Der Auswurf befindet sich zur Untersuchung im bakteriologischen Institut, von wo bisher noch kein Bescheid eingegangen.
Die Haushaltung ist natürlich ganz zerrissen. Ich habe dies alles vorausgesehen. Hätten ich im Herbst, als ich Ihnen schrieb, im Verein mit dem Hausarzt den vernünftigen Gedanken durchgesetzt, ein Dienstmädchen anzustellen, so läge jetzt alles weit normaler. Die betr. Kraft wäre eingeschult, und
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| sie hätte nicht mehr gekostet, als wir in den letzten 14 Tagen durch ihr Nichtvorhandensein bereits ausgeben mußten. Das alles aber wird noch weit schlimmer werden. Mein Vater und ich essen außer dem Hause, der eine hier, der andre da, bald ich um 1, bald um ½ 4. Die Aufwartefrau, die Gottlob anerkennenswert tüchtig ist, nur nicht für Pflege geeignet, bleibt von 8-1 Uhr und kocht für meine Mutter. Was von 1 Uhr bis Nachts im Haushalt zu erledigen ist, d. h. Kaffeekochen, Abendbrot zurechtmachen incl. Suppe etc., mache ich seit 10 Tagen. In den Gedanken, daß es für meine Mutter geschieht, tue ich es gern, obwohl es sinnlos ist und ich Zeit verliere, die weit rentabler benutzt werden könnte. Andererseits aber ist es mir ein beglückender Gedanke, daß ich die Pflege ganz allein besorge. Ich glaube mich hierzu zu eignen, lerne sofort, was ich noch nicht kann, und halte mit Geschick Aufregung fern. Aber natürlich macht mich die ungewohnte Arbeit sehr müde, und wenn dazu, wie zuletzt, wiederholtes nächtliches Aufstehen kommt, so wird es auf die Dauer nicht gehen, abgesehen davon, daß ich ja von aller Welt abgeschlossen lebe. Nur morgens komme ich, wenn nichts Besonderes ist, 2 Stunden aufs Archiv. Die Arbeit dort ist mechanisch u. erfordert keine Konzentration; sonst kann ich nicht das einfachste Buch lesen.
Ich will nicht vergessen zu erwähnen, daß bei der Pflege die Heidelberger Schloßbiskuits und das
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| Parpaner Tuch eine große Rolle spielen, was mir immer ebenso liebe Gedanken weckt wie das von Künstlerhand entworfene Tintenfaß, das mich beim Schreiben erinnert, da ich beim Lesen jetzt nicht das Gleiche erproben kann. Dabei will ich doch gleich betonen, daß ich meinen letzten Brief nicht noch einmal geöffnet habe; möglich ist nur, daß er nicht sicher genug zugeklebt war, was ich immer erst im Augenblick des Fortgehens tue. Es würde mich beunruhigen, wenn gerade dieser Brief von einem anderen Auge gelesen worden wäre als dem Ihren.
Das bringt mich auf den bewußten Punkt, den Sie in ebenso großem Sinne verstanden haben, wie ich ihn gedacht habe. In keinem anderen wünschte ich diese Angelegenheit aufgefaßt, und jeder außenstehende Leser des Briefes würde ihn sie falsch auffassen. Wie das manchmal ist, sehe ich an der Art, wie man Ihren Kalender betrachtet, was mir im Grunde ja lieb ist. Neulich fragte mich jemand, der mir innerlich sehr nahe steht, nach der Bedeutung der 3 Buchstaben. Ich übersetzte einfach. Der Betreffende löste sich das Rätsel dann nach einiger Ratlosigkeit so, daß der Block ja allerdings immer erneuert werden konnte. Dies nur als einen Scherz nebenbei und als einen Beweis, daß unsre Chiffreschrift vor Entdeckungen noch immer sicher ist. - Was nun jenen Punkt
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| betrifft, so halte ich meine Bitte in derselben Weise noch durchaus aufrecht. Aber der Moment ist noch nicht gekommen. Er würde erst kommen, wo ich mit meinem Vater dissentieren oder auch er die Dispositionsfähigkeit verlieren sollte. Bis dahin würde ich ja garnicht wissen, unter welcher Motivierung ich die neuen Hilfsmittel einschmuggeln sollte. Und schon im Interesse meiner Mutter muß ich jeden Diskord vermeiden, obwohl ich unter den mir unzulänglich scheinenden Arrangements innerlich sehr leide. Ich teile aber Ihr Bedenken und bitte Sie, ev. besonders zu bemerken: wird abgeholt.
Wenn ich mich nunmehr auch zu dem zweiten Punkt äußern darf, den Sie in Fortführung des ersten berühren, so brauche ich kein Wort zu verlieren, daß ich auch ihn in demselben dankbaren und verstehenden Sinne auffasse wie den ersten. Was Sie hier aber vorschlagen, möchte ich als Schulmeister a. D. ein wenig leichtsinnig nennen. Näheres darüber finden Sie im Humboldt, wo Kap. soundso dem edlen Herzen der Text gelesen wird. Die Verhältnisse liegen doch so: Gegenwärtig kann ich mich schon deswegen nicht habilitieren, weil ich nicht einmal auf die Straße gehen kann. Ich bin fest entschlossen, energisch einzugreifen, wenn diese Verhältnisse solange dauern, daß sie mich dauernd schädigen. Mein Vater wird dies selbst irgendwann, aber dann, wie ich ihn kenne,
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| mit einer ganz plötzlichen Energie einsehen. Denn sein Opfermut im großen wie im kleinen ist ohne Grenzen, nur sieht er oft nicht den gebotenen Weg. Wenn also im Sommer die Dinge so weit geklärt sind, daß ich handeln kann, so betragen die Gesamtkosten der Habilitation höchstens 200 M. Es handelt sich doch aber nicht darum, sondern um die Sicherung der Lebenskarriere, und die würde damit [über der Zeile] d. h. mit d. Habilitation allein unmöglich gesichert. Ich hatte geglaubt, das Ministerium würde mir irgend einen Lehrauftrag geben, wie er doch in der großen preußischen Monarchie einmal vorkommen kann; bisher haben mir die Räte nicht einmal den Empfang meines Ersuchens bestätigt, eben weil das Gesuch wohl zu allgemein gehalten und nicht an den Minister direkt gerichtet war. Ich hoffe aber weiter darauf, daß sich mir doch irgend ein bescheidener Posten oder mindestens eine weitere Einnahmequelle eröffnet. Denn die bloßen literarischen Erträge reichen bei vornehmer Gesinnung nicht aus.
Bei dieser Gelegenheit will ich eine stilistische Bemerkung einflechten. Ich hatte an Hahn geschrieben, daß ich auf die Vermehrung meiner Einkünfte bedacht sein müßte, ob er mir gelegentlich darin raten könnte. Hierauf schrieb er kurz: "Ob ich Ihnen Verdienst zuwenden kann, wird zunächst von einem Zeitschriftprojekt abhängen" etc. Diese Wendung hat
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| mir "stilistisch" so wenig gefallen, daß ich daraufhin vorläufig meine Beziehungen [über der Zeile] zu ihm abbrechen werde, auch ohne besonders daran zu denken, wie er als Zeitschriftredakteur bereits an mir gehandelt hat.
Jedenfalls kann ich hier in Berlin nicht in eine untergeordnete Position, z. B. an einer Privatschule oder dgl., zurücktreten. Auch möchte ich meiner zielbewußten Arbeit nicht plötzlich einen Knick geben, obwohl ich die Akademie gerade heute wohl zu einem Kontrakt mit mir veranlassen könnte, nach dem ich mich 1 Jahr lang ganz auf die Humboldtausgabe festlegen und dafür 1500 - 2000 M erhalten könnte. Es gibt Dinge, die man nicht kann. Dies gehört dazu. Ich sehe also vorläufig noch garkeinen Weg. Es fehlt mir an jeder Verbindung, die nach dieser Richtung hin nützlich werden könnte. Denn objektiv würden meine Leistungen wohl für eine ao. Professur an einer kl. Universität ausreichen. Können Sie bewirken, daß ich als solcher nach Heidelberg komme, wo das 2. Ordinariat noch immer unbesetzt ist, so würden Sie auf diese Weise mein Schicksal machen. Aber ich scherze hier nicht bloß; sondern es liegt dahinter eine reale Bitte. Hören Sie doch einmal bei Wille, wie es mit der Frage steht; ob z. B. meine Habilitation in Heidelberg Aussicht hätte. Und wenn sie gelegentlich zu Bassermann kommen, der doch Be
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|ziehungen im [über der Zeile] bad. Ministerium hat, so können Sie vielleicht auch einmal anklopfen. Sollte hier der Hausstand sich auflösen, so hält mich nichts in Berlin, und vielleicht könnte ich in Heidelberg ähnlich durchkommen wie Elsenhans. (Die andern zählen kaum, da sie eine Art Assistenten von Windelband sind.)
Die Nachrichten über Ihre verehrte Tante habe ich mit Teilnahme gelesen. Läßt sich bei ihr nicht im Frühling ein Aufenthalt im Süden, z.B. Lugano, wo ich eine Pension empfehlen könnte, ermöglichen? Einschneidendes wird doch nur durch solche Maßregeln erzielt. Auch was Sie über die liebe Familie Knaps schreiben, habe ich voll mitempfunden. Dort kommt hinzu, daß die verschiedenen Generationen einander doch nie ganz verstehen, und so leidet wohl auch die Gesundheit Ihrer Freundin infolgedessen doppelt.
Sehr bitte Ich Sie um Verzeihung, daß ich den Aufsatz von Hermann noch nicht lesen konnte. Ich will diesen Brief gleich abschicken, so komme ich erst des Abends zur Lektüre; er folgt dann mit den Skizzen etc. zurück. Auch schreibe ich in diesen Tagen an Hermann, den ich wieder nicht persönlich sah wegen der obwaltenden Verhältnisse. Das Buch "Knotenbriefe", das er mir leihweise schickte, hat mich durch die Echtheit seines Stiles (oder sind es Übersetzungen v. Originalen?) sehr interessiert.
Ich hoffe diesmal nichts vergessen zu haben. Sollte sich eine Bitte finden, die ich im Interesse meiner Mutter an Sie richten könnte, so wird es gewiß geschehen. Sie tun aber schon für mich und uns alle mehr als
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| zuviel. Denn höher als jeder reale Dienst steht doch die seelische Teilnahme, und daß ich deren bei Ihnen gewiß bin, wie ich es ihrer bin -, das können Worte nicht ausdrücken.
Die Sonne scheint endlich wieder einmal. Ich habe so große Sehnsucht nach Natur, nach Tegel. Aber Ihr Kalender sagt noch immer: Sonnenuntergang 4 Uhr 18, und auch sonst ginge es nicht.
Der edle Wildenbruch ist nun auch tot. Es ist als entvölkerte sich die Erde von den Guten.
Über Humboldt ist noch tiefes Schweigen. Von Troeltsch zu Weihnachten eine Karte. Mit Ruska jetzt sehr intime freundschaftliche Verbindung.
Meine Mutter gedenkt Ihrer mit besonderer Herzlichkeit und hat mir auf die Seele gebunden, Ihnen ja gleich zu schreiben und zu danken. Auch sonst spricht sie viel von Ihnen. - Ich vergaß s. Z. zu erwähnen, daß sie die beiden letzten Steglitzer Vorträge mitgehört hat; zum ersten Mal hat sie mich öffentlich sprechen hören. Den einen davon lasse ich drucken. Betrachten Sie ihn dann als eine Erinnerung auch daran.
Und nun noch eine Bitte: es kann sein, daß
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| ich im Antworten jetzt manchmal nicht ganz pünktlich bin. Daß nicht Gleichgiltigkeit der Anlaß sein kann, wissen Sie. Denken Sie aber auch sonst nichts Schlimmes gleich; oft ist es nur Mangel an Ruhe oder akute Ermüdung, was mich zum säumigen Briefschreiber macht, besonders aber augenblicklich, wo ich z.B. jetzt abbrechen muß, um Kaffee zu kochen. Wenn Sie einmal herkommen, koche ich auch für Sie welchen, wie damals, als ich von Troeltsch kam, Sie mich bewirteten.
Und nun in herzlicher, brüderlicher Dankbarkeit viele Grüße.
Stets Ihr Eduard.
Frl. Knaps ebenfalls Grüße und den Ausdruck meiner steten Teilnahme.

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18.I.09. Abends 10 Uhr.
Der Brief ist doch nicht fortgekommen. So fahre ich noch weiter fort. Dieser nächtliche Husten ist entsetzlich. Eben habe ich eine bedeutende Dosis Morphium gegeben; trotzdem wird er immer schlimmer. Man kann gefaßt sein auf alles; aber dies qualvolle Leiden von Minute zu Minute ist furchtbar. Für den Zuschauer ein tatenloses Sichselbstruinieren.
Es gibt noch etwas andres, was mich quält: die tiefe und dauernde Enttäuschung, die ich an meinem nächsten Freunde erlebe. Seit Tegernsee, während der ungeheuren Arbeit am Humboldt, während dieser schweren Zeit, ist es, als ob er für mich nicht existierte. Vor 14 Tagen war ich bei ihm und habe mich zu ihm, die eingetretene Entfremdung ignorierend, über alle meine Verhältnisse ausgesprochen. Ich komme mir jetzt vor wie einer, der sich selbst verraten hat; denn seitdem hat er es nicht für nötig gehalten, ein Wort der Anfrage an mich zu richten. Ich empfinde dies doppelt schwer, weil Fernerstehende sich so teilnehmend und feinfühlig erweisen, wie ich es garnicht für möglich gehalten hätte. -
Hermanns Aufsatz habe ich gelesen. Ich verstehe nicht alles darin und sehe nicht überall den Zusam
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|menhang. Aber den Grundgedanken, daß Sittlichkeit nicht = Selbstverantwortlichkeit sein kann, finde ich sehr interessant. Es liegt darin ein bißchen Katholisierendes, aber etwas ganz Richtiges, und es bestätigt mir aufs neue, daß es überhaupt kein Prinzip der Ethik gibt, sondern einen unendliche verwickelten Komplex von sittlichen Erlebnissen und Erfahrungen, den ich wohl wünschte, später einmal in seinem ganzen Umfang entwickeln zu können. Augenblicklich beschäftigt mich das Verhältnis von theologischer u. philosophischer Ethik. Tatsachen, wie Gnaden- und Erlösungsbedürfnis sind ethische Realitäten; aber die philos. Ethik weiß kaum etwas von ihnen.
Ob wirklich die Welt draußen noch lebt und pulsiert? Es ist so still hier und so trübe. Zum Mönch wäre ich nicht geboren und nicht zum Stubengelehrten. Glauben Sie mir, daß sich mir das Herz zusammenkrampft, wenn ich daran denke, daß ich einst in der Schule lebensprühend umherging, Menschen sah und Menschen bildete. Wer denkt an den Schriftsteller? Was kann es mir z. B. bedeuten, wenn mir der kl. Scholz berichtet, Riehl habe sich über mein Buch günstig geäußert?
Wir fassen das Leben lange noch nicht universal
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| genug. Wir leben es zu wenig und wir denken es zu wenig. Müßte nicht, wer das Leben am vollständigsten dächte, es auch am weitesten leben? Ja, es gibt ein Dasein in der Phantasie, das jeden Genuß verdoppelt und seine Schmerzen fernhält. Ein solches träumendes, heiteres, nie von Kummer gewecktes Leben wünsche ich Ihnen, meine teure Freundin.
Man hat vom Christentum gesagt, es wäre ein Evangelium für die Kranken und Leidenden. Sind wir nicht alle Kranke und Leidende? Ist also nicht das Christentum für uns alle? Man predige dem Menschen, der schlafen will, das heroische Evangelium der Tat; es wird für ihn eine große Unwahrheit sein! Den Fortschritt dieser Erfahrungen werden Sie auch in Humboldt finden. Apprendre à mourir, c'est notre sagesse.
Arbeit ist Betäubung; sonst wäre es nicht möglich, daß die Mehrzahl der Menschen ihre Kraft an ein Nichts setzte, aus dem kein Leben fließt. Schaffen aber ist Leben, sonst wäre es nicht möglich, auch in der dumpfesten Qual noch mit einer glühenden Wonne zu schaffen.
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Ich füge nun die Drucksache und die kleinen Briefe und Bilder bei, während ich die Skizzen noch ein wenig behalten zu dürfen bitte.
Noch einmal: innigen Dank und Gruß
E.

Eben sehe ich mir noch einmal die Bilder an und finde den Großpapa mit dem Kleinen herrlich. Diese mächtige, ungeschickt zufassende Hand, diese schwierige Situation! Und dabei das gleiche bedeutende Leben in beiden Gesichtern!
Waren Sie 1891 bei der Aufführung? Ich war auch dort. Weshalb haben Sie sich bei mir nicht gemeldet?