Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 8. Februar 1909 (Charlottenburg, Postkarte)


<Poststempel: 8.2.09>
Liebe Freundin!
Verzeihen Sie, wenn ich auch heute noch nicht zu einem Brief komme. Sie haben wohl durch Frl. Knaps am 2. II. Nachricht von mir erhalten. Gutes kann ich auch leider auch jetzt nicht berichten: steter Wechsel ohne irgendeine sichtliche Zunahme der Kräfte. Sie wissen, daß und weshalb ich trotz dieser Unruhe sehr stark beschäftigt bin. Aber ich hoffe, Ihnen morgen ausführlicher schreiben zu können. Bis dahin haben Sie Nachsicht mit mir. Ich danke Ihnen innig für Ihren letzten Brief, hoffe, daß in H. innen und außen Frühlingsstimmung oder doch -erahnung ist, und grüße Sie einstweilen herzlichst, was ich neulich schon durch die Drucksache ausdrücken wollte. Herzlichst Ihr E.