Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 21. Juli 1909 (Charlottenburg), Postkarte


[1]
|
Liebe Freundin! Ich habe den gestrigen Brief nach einem unruhigen Tage sehr eilig spät abends geschreiben. Daher habe ich ganz vergessen, Ihnen zu sagen, wie wohl mir Ihr Gedenken am Montag früh getan hat. Und dem Humboldt wünsche ich schon deshalb die 2. Aufl., um diese schöne Gingoleiste vervielfältigt zu sehen. Wollen Sie mir das Urheberrecht einstweilen abtreten, daß ich sie bei der ersten Gelegenheit verwenden kann? Ich glaube, ich schreibe extra ein Buch dazu! Über Kerschensteiner u. Fechners Ästhetik im nächsten Brief. Noch stecke ich tief unter liegengebliebenen Sachen. Aber vor dem 2.VIII. schreibe ich sicher noch einmal.
Umstehend eine Skizze des Schlachtplans. Herzlichste Grüße auch an unsre Freundin
stets Ihr E.
21.VII.09.

[2]
|
<Zeichnung der Sitzordnung um den Tisch in der Mitte der Aula zum Habil.Tag mit Namen der Anwesenden und Beschreibung der Umgebung des Raumes:>
<Vorderseite des Raumes:> Fenster; Kastanienwald der klassische Dreieck
<Linkerseite:> Auditor. Maxim 6-7 Erich Schmidt
<Hinterseite:> Tür zum Korridor Lös u. Wolf
<Rechterseite:> Zur Aula . zum <ein Wort unleserl.> Preis tell.
<Mitte>: Tisch
Schmoller
Schwendener
Stumpf
Erich Schmidt
Dietr. Schäf.
Dekan
Riehl
Tobler
Tangl.
ich
Herr H.
Wilamowitz
Dilthey
Förster