Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 5. Dezember 1909 (Karlshorst, Postkarte)


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<Poststempel: 5.12.09>
Liebe Freundin! Eigentlich wollte ich diesen Sonntag dadurch feiern, daß ich Ihnen endlich den längst fälligen Brief schrieb. Leider aber bin ich so kaput, daß es auch heute nichts wird. Ich mußte raus, u. sitze nun hier solo so miserabel wie denkbar. Wie geht es Ihnen? Ich bin völlig Arbeitsmaschine u. kann es trotz Ausnützung jeder Minute nicht schaffen. Zersplitterung nach 1000 Seiten. Vor Freitag kann ich nicht einmal hoffen, zum Brief zu kommen. Bitte um Nachsicht.
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| Mein Elend ist groß. Jetzt bricht hier ein Konz. aus. Herzliche Grüße Ihnen u. Frl. Knaps ci-gut E.S.