Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 14. Dezember 1909 (Berlin), Postkarte


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<Poststempel: 14.12.09>
Liebe Freundin! Meinen ausführlichen Brief werden Sie inzwischen erhalten haben. Heute hauptsächlich die am Rand befindliche Mitteilung. Ich bin sehr ungeduldig auf - gute - Nachrichten von Ihnen. Ihr letzter Brief ist, wie ich mich überzeugt habe, vom 20. November!! So fliegt die Zeit! Wann reisen Sie von H? Glücklich, wer Ferien hat. Ich freue mich auch auf die Ferien, freilich nur, um ruhiger arbeiten zu können. Es ist unmenschlich, was diese Woche wieder bringt. Am Freitag wieder 38 Aufsätze, Sonnabend bei Münch, Freitag bei Scholz, Besuche hin und her. Angenehm ist mir, daß meine (sehr umfangreiche) Antrittsvorlesung
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| wohl schon am 1.II. erscheint. Eben habe ich die Korrekturen erledigt. Vorm. nach der Schule bei Schiele, in der schwebenden Angelegenheit. Grüßen Sie bitte Frl. Knaps u. wünschen Sie ihr in meinem Namen ein frohes Fest! Viel Herzliche Grüße stets Ihr Ed.
[li. Rand,S.1] AEI Nr. 31167. R. Kr. AEI.