Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 24. März 1910 (Charlottenburg, Postkarte)


Ch. 2 den 24.III, 10.
Liebe Freundin!
Es ist szwar sehr schade, daß ich nun noch 1 Tag länger warten soll; aber der freudige Anlaß läßt mich resignieren. Vorbehaltlich, daß Ihre Kursbuchangaben richtig sind, was ich sogleich noch kontrollieren werde, bin ich 2.38 am Anh. Bhf. Sie müssen dann aber bitte dafür sorgen, daß 5.46 nicht doch jemand wartet. Sonst mache ich alles, wie Sie bestimmen.
Ihrem verehrten Frl. Tante wünsche ich ein frohes Fest und empfehle mich ihr und allen Ihren Lieben in Cassel herzlich. Mit treuen Grüßen Ihr ungeduldiger Ed.
[li. Rand] Gestern hatte ich große Angst: mir war stark influenzig.
[re. Rand] Heute eine Epoche in m. Leben: die 1. Steuerveranlagung.