Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 27. April 1910 (Charlottenburg, Postkarte)


[1]
|
<Poststempel: 27.4.10>
Liebe Freundin! Ich hatte gehofft, heute zu einem ausführlicheren Brief zu kommen, um Ihnen für Ihre lieben Zeilen zu danken, und für die schönen Blumen, die mir vom Heidelberger Frühling erzählen. Sie stehen vor mir, und ich freue mich herzlich darüber. Vor Dienstag kann ich nun leider doch nicht schreiben. Es ging in der letzten Zeit garnicht gut, weder gesundheitlich, noch sonst. Jetzt bin ich etwas kräftiger, u. wenigstens schreiten die Arbeiten so schnell fort, wie es mir irgend möglich ist. <li. Rand> Ich war öfter draußen, da Erholung dringend nötig.
[2]
| Charlottenburger Schloßpark! Wie geht es Ihnen u. <re. Rand> was machen unsre Bilder? Genießen Sie nur <Kopf> ja die schönen Frühlingstage! Viele Grüße auch unsrer Freundin. <li. Rand> Für heute nur dieses kurze Lebenszeichen in herzlicher Dankb. Ihr Eduard.