Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 8. Juni 1910 (Charlottenburg, Postkarte)


<Poststempel: 8.6.10>
Liebe Freundin! Ihre lieben Zeilen habe ich gestern erhalten. Vielen Dank! Rechnen Sie bitte vorläufig nicht auf ausführlichere Nachricht v. mir. Ich liege seit Montag mit erheblichem Fieber im Bett u. kann kaum Dienst tun. Ob u. was sich daraus entwickelt, kann der Arzt noch nicht sagen. Aber es soll diese Woche mindestens dauern, ev. länger. Welche Störungen dadurch in Schule u. Un. entstehen, welche Schwierigkeiten für mich, können Sie sich denken. Wenn sich die Sache noch hinzieht, sind wieder einmal alle guten Aspekte dahin. Hoffentlich geht es Ihnen gut. Herzlichste Grüße Ihr getr. Br. E.