Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 10. Juni 1910


<Poststempel: 10.06.1910>
Liebe Freundin! Herzlichen Dank für Ihren gestr. lieben Brief u. heutige Karte. Von wirklichem Fortschritt ist nichts zu spüren; seit 4 Tagen dasselbe Niveau. Abends 38,8, morgens 37,3 - 8. Appetit ausreichend. Schlaf mangelhaft Stimmung täglich schlechter, bes. gegen med. Fakultät.
Ihr großes Kunstwerk ist nun auch eingetroffen, u. ich kann es nicht einmal ansehen. Innigsten Dank jedenfalls! - Sehr viel Besuche v. Studenten etc., manchmal etwas unruhig. - Ich schreibe alle 2 Tage, ausgenommen, wenn Besonderes zu melden. Herzliche Grüße auch an die verehrte Tante <li. Rand> u. unsre Freundin. In herzlicher Dankbarkeit Ihr Ed.

<Depesche vom 10.6.10:>
Fieber fällt keine Besorgnis Brief folgt herzlichst
Eduard
[] Notiz: auch Hadtich lesbar