Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 9. September 1911 (Charlottenburg, Ansichtskarte)


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<Poststempel:> Charlottenburg, 9.9.11
Endlich Nachricht v. m. lieben Genius! Also er kommt! Hoffentlich ist die Unpäßlichkeit der verehrten Tante dann vorüber! - Wenn Sie 10.32 v. Halle fahren, so sind Sie 11.08. auf dem Berl. Bhf. Mein Zug kommt auf d. Bayrischen an, der weit draußen liegt, wo wir nichts zu suchen haben. Also wollen wir es so machen u. das soll, damit es keine Konfusion gibt, als definitiv gelten (ich könnte nämlich auf ev. Vorschläge Ihrerseits nicht mehr antworten). Ich steige in Bitterfeld aus u. fahre mit dem Personenzug weiter, der am Berl. Bhf. 1/4 Stde nach Ihnen eintrifft. Dort hoffe ich Sie im Wartesaal II. zu treffen. Sollten wir uns durch Zufall verfehlen, so gilt 12, 1 u. 2 Uhr als Treffzeit in der großen Halle der Universität. Ich habe ca 30 Offerten, o jeh! Auf frohes Wiedersehen mit herzl. Wünschen u. Grüßen E.
[Kopf] Eben Ihre l. Karte. Mein Zug ist m. W. ein anständiger [li. Rand] Zug u. hält nicht am B. B. sollte er doch, so bleibe ich drin.
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<Bild: Anselm Feuerbach; Memento an Tivoli>