Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Käthe Hadlich an Eduard Spranger, 27. April 1911 (Cassel, Postkarte)


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<Poststempel> Cassel, 27.4.11
L. Fr. Wir grüßen zu dritt herzlich. Die Fahrt war ganz erträglich, stellenweise landschaftlich sehr schön, nur zu lang.
<Schriftwechsel> Zwar hat Käthchen schön gesagt wir grüßten zu "dritt" doch möchte ich noch einen "besonderen" Gruß hinzufügen. Ich freue mich, daß ich K. wenigstens noch morgigen Vormittag hier habe. Herzlichst Ihre Th. H.
<Schriftwechsel> Ich würde Ihnen gern recht was nettes schreiben, aber als armer Soldat bin ich immer müde, mir fällt nichts weiter ein, als daß ich Sie ebenfalls recht herzlich grüße. Ihr K. H.
Es ist wie immer sehr gemütlich beim Tanting, vor allem will
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| ich mal wieder gründlich ausschlafen, wozu nicht nur die Soldaten Grund haben. - Wie wirds im Colleg sein? Hätte ich es doch miterleben können! Bei Göttingen von der Telefunkenstation schickte ich drahtlose Grüße. Aber ich will Sie doch lieber noch schriftlich wiederholen, von H. ausführlicher. KH.