Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Käthe Hadlich an Eduard Spranger, 8. Juli 1911 (Mannheim, Postkarte)


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<Poststempel> 8.7.11
L. Fr. In der Bahn nach Mannheim will ich Ihnen doch wenigstens mal wieder einen Sonntagsgruß schreiben. Zu 1 Brief komme ich erst heute nachmittag. Hoffentlich geht es Ihnen gut bei der Hitze? Ich hatte auch tüchtig gearbeitet, u. außerdem freue ich mich auf die Ferien! Vielen Dank für Karte u. l. Brief. Das Zeichentalent erfüllt mich mit tiefer Bewunderung! Wie glückt der <Wort unleserlich>? - Heut abend kommt Aenne von Stuttgart, wo sie mit der Mutter 3 Tage war. Coss sah ich nur flüchtig, er hat rasend zu tun, <mehrere Wörter unleserlich> sorgen. Er will am 27. abends hier abfahren, um 9 in Berlin sein u. Sie womöglich in der Universität treffen. Nun macht das Semester mit <Wort unleserlich> seinem Ende, machen Sie es nur kurz ab. Tante schickte 1 Karte vom <Wort unleserlich> in Cassel, ist jetzt nun wohl in Tölz, in unsrer Gegend!!.
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| Heidelberg ist wie toll vor Vergnügungssucht. Ein Fest jagt das andre: Wasserkorb, Schlossfest etc. etc. - Ich fühle mich vor dem Kochen. Wünsche mir andres. Viele herzliche Grüße! Bitte grüßen Sie auch Ihren Vater. - Ich dachte Ihrer am 1. Juli. -
Herzlich KH.

<beigelegt ein undatierter Zettel>
Guten Appetit!
u. viele innige Grüße.
KH.