Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Käthe Hadlich an Eduard Spranger, 25. September 1911 (Cassel, Postkarte)


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<Poststempel: Cassel, 25.9.11>
L. Fr.
Da ich den ganzen Tag nichts hörte, nehme ich an daß Sie einverstanden sind. Tantchen meint auch, Sie würden ja nicht so .... sein, es nicht zu sein. Es ist mir aber eingefallen, daß ich nicht mehr weiß, wann die Schulfeier sein sollte u. daß die möglicherweise gerade stattfinden könnte. Da lassen Sie sich ja nicht stören. Ich bin ja nicht so unbegeben, daß ich nicht allein in die Knesebeckstr. finden könnte u. wir sehen uns dann Mittwoch! Ich bringe einen ganzen Sack Verhaltungsmaßregeln mit u. es wird Ihnen sehr schlecht gehen. Gebe der Himmel, daß es anschlägt u. ich Sie einigermaßen gesund in die Seestadt entlassen kann. Hier war noch mächtig zu tun, ich hatte ja meine Sachen in L. ganz verregnet bekommen.- Was wird Aenne sagen? Recht herzliche Grüße u. auf Wiedersehen. Die Strecke C. - Halle kenne ich jetzt ziemlich
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| so genau wie der Lokomotivführer. Wenn Ihnen die Fockestr. besonders verlockend scheint, könnten Sie doch auf alle Fälle nochmals anfragen, auch ob ein Bedienung da ist. Aber ob das Essen genügen würde? - Im Übrigen - das weitere mündlich. KH.