Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 6. Februar 1912, Briefkarte


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6.II.12.
Geliebtes! Dein herrlicher Brief verlangt einen sofortigen Dank und alles Liebe! Nur die Post mit Ihrer Langsamkeit bringt solche Mißverständnisse in unser immer flutendes, immer nahes Leben.
Ich lege einen Brief vom Grafen York bei u. die erste schriftliche studentische Sympathiekundgebung, vielleicht
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| Schmeichelei? - Es geht heiß her und etwas sehr nervös. Aber Fruchtbares wird geschafft nach allen Seiten.
Der Kuriosität halber will ich doch sagen, daß ich dem Mädchen am letzten Tage in Berlin gekündigt habe, doch nach Aussprache die Kündigung zurückgenommen. Was sagen Sie zu "Berlin"?
Innigst, treulichst
Dein Bruder.

nachts!