Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 7. Juli 1912 (Knauthain), Postkarte


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Sonntag 7.7.12.  L. F! Ich muß m. Arbeitszeit einschränken, weil sich die Zeichen der Überarbeitung mehren. Deshalb bin ich heut hierhergepilgert, m. W. dem Ort der Umgegend. Abbildung übrigens ziemlich naturgetreu. Eine ganze Weile bin ich hinter einem singendem Lehrerinnenseminar hergezogen. Merkwürdig, daß ich nun ganz in Sachsen auf dem Gebiet die Musik mache, aber bei den Aufführungen nie dabei bin. Meine Gedanken sind viel in Fr.-dt. Nächsten Sonntag vielleicht in Ch. zur Vorfeier. <li. Rand> Gedenke Ihrer lebhaft. Eduard.
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<Fuß> Zu Hause liegen 4 dringende Dissertationen à 150 folio. Vorgestern bei <re. Rand> Ehrenbergs, gestern bei Windscheid (Frl. Dr.). <Kopf> Die alte Frau Gehrat W. (83 J) war in m. Antrittsvorleseung schon da. <li. Rand> "Wie klein kommt man sich vor, wenn man denkt, <Mitte> nur daß sich gehört , wie ein Student sagte.