Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 2. August 1912 (Leipzig), Postkarte


<Poststempel: 2.8.12>

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L.F! Heute habe ich unter donnerndem 2 minutenlangem Beifall m. Hauptvorlesung beschlossen. Ich bin so erschöpft, daß ich nachm. erst nach 2 ½ Std. wieder aufwachte. Morgen beende ich die Philosophie mit einer Apotheose auf Wundt. Am Sonntag um 4 Uhr ist die Begrüßung. Ich hoffe, daß ich am Abend
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| frei bin. In diesem Fall würde ich Montag schon um 6.15 abfahren u. 3.34 in Heidelberg sein. Andernfalls depeschiere ich. Dann komme ich erst um 8 Uhr. Von der Sp. brauchen wir vorläufig nichts. Alles andre verschiebe ich auf mündlich und sage Ihnen nur noch, wie ich mich freue.
Herzlichst
E.

Mittwoch früh wollen wir über die badische Seite abfahren. Dienstag ist wohl Schloßbeleuchtung? Daher bitte Zimmer rechtzeitig bestellen, ja?