Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 6. September 1912 (Bahn Brandenburg/Potsdam), Postkarte


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6. Sept. 12. Zwischen Brandenburg u. Potsdam - L.F! Nach jener Niete habe ich m. Programm vollständig u. bis auf die Minute durchgeführt. Näheres heute nicht, wegen der Schuckelei (daraus muß man ....) In Potsdam gehe ich auf den Vorortzug über
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| u. hoffe in Ch. eine Nachricht zu finden, daß Sie gut u. gesund bei der Tante angelangt sind. Ich bin von der Tour u. den mannigfachen Verpflichtungen doch etwas angegriffen. Beweis: Ich habe in den 8 Stunden nicht eine Zeile gelesen, nur gedöst. Außerdem waren 2 Monisten im Coupé, die nach Magdeburg fuhren. Sie habe ich ununterbrochen belauscht, zum psychol. Studium. Als wir noch zusammen fuhren, war es doch hübscher. Aber die Mark ist das schönste Land nach Heidelberg. Viele Grüße der verehrten Tante. Innig wie <li.Rand> stets d. heimkehrende Reise<re.Rand>direktor.