Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 12. Mai 1913, Postkarte


<Poststempel: 12.5.13>

[1]
|
L.F! Sie werden staunen über diesen plötzlichen Entschluß. Es ging nicht anders. Heut Abend bin ich auf d. Stutenhaus, bei Schmiedefeld, Kr. Schleusingen. Ein teurer Spaß, aber ich hoffe so das Semester zu retten, freilich hatte ich in d. Ferien eigentl. zu arbeiten gehofft. Des Feiertags wegen konnte ich kein Geld beschaffen. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir 30 M in eingeschrieb. Brief schicken könnten. Sie würden schon an d. unpraktischen Einteil. m. Nervosität merken. Bereits über 3 M vertelegraphiert. Friedm. hat mich überredet. Hoffentlich hilft es! Mit welch<li. Rand>en Gefühlen fahre viele Std.
[2]
| <re. Rand> Ein schauderhafter Wagen. So stark ist das Del. eben nicht. <Kopf> Bleibe wahrscheinlich bis Sonntag. <li. Rand> Wahrscheinlich stecke ich die Karte in Plaue ein. <Fuß> Von oben mehr.