Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 15. Juli 1913 (Bahn Berlin/Leipzig), Postkarte


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Bahn Berlin - Leipzig 15.VII.13.
Abends 9 Uhr
L! War von 2-7 in Berlin, sehr dankbar u. zufrieden über Frische u. Temperament m. Vaters. Vorm. sprach ich Ludwig u. Frau bei uns. Aber ich bin erschrocken, daß Sie noch immer erkältet sind, u. ich
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| bitte umgehend Nachricht, wo es sitzt u. wie die Halsentzündung verläuft. Offenbar eine Reiseacquisition? Mir geht es, wie m. Lüftungstuch zeigt, wesentlich besser. Freilich bewegte u. arbeitsferne Tage. Turnfest grandioser, unvergeßlicher Eindruck! Mein Vetter erkannte mich aus dem Festzug heraus. Werde morgen noch einmal mit ihm u. s. Frau zusammen sein. Wenn Sie diese Karte erhalten, sind es kaum 2½ Wochen noch. - Sterzing wohl zu weit. Wie ist Füssen oder Reuthe? Wären dies Jahr erwünscht, nur kein Gewitternest. Aber vor allem werden Sie gesund! Dafür dringende Wünsche! Allen Hadlichs herzlichen Gruß. Eduard.
[li. Rand] Wie ist die Wenger Alp erreichbar?
[Kopf, S.1] Bedeutend Geld. Beschluß diese <li. Rand> Woche.