Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 30. Juli 1913 (Leipzig), Postkarte


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<Poststempel: 30.7.13>
Liebe Freundin! Ich vermisse zwar in Ihren lieben Zeilen die ausdrückliche Versicherung, daß Sie sich ganz reisefähig fühlen, hoffe aber, daß sie implicite darin enthalten sein soll. Also wollen wir verabreden: Ich erwarte Sie Sonnabend
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| 6 Uhr 54 in Nürnberg am Zuge von Würzburg. Sollten wir uns dort verfehlen, so im Wartesaal II. Kl. Am selben Tage nach Augsburg weiterzufahren, empfehle ich nicht. Vielleicht bleiben wir bis nächst. Tag 1.31 in Nürnberg; fahren dann bis Kempten u. kommen Montag nach Reutte, über das ich Gutes u. Schlechtes gehört habe. Gefällt es uns nicht, so suchen wir Besseres. - Ich fürchte mich etwas vor dem Aufhören der Arbeitsenergie. - Also gute Abreise und gute Ankunft. Herzliche Grüße mit einem Freudensprung
Ihr E.