Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 1. August 1913 (Leipzig), Postkarte


<Poststempel: 1.8.13>
Liebe Freundin!
Hoffentlich geht eine Mobilmachung in Dtschld glatter als unser Reiseanfang. Welcher Mensch hat denn irgend etwas von 7 Uhr 56 in Nürnberg geschrieben? Weder Sie noch ich, bisher, vernünftiger Weise. Blanker Unsinn.
Hier steht Ihre Route:
ab Cassel 11.11 D Zug.
an Bebra 12.06.
ab Bebra 1.34.
an Elm 2.52.
ab " 2.57.
an Gemünden 3.53.
[2]
|
ab Gemünden 3.54.
an Würzburg 4.25
[über der Zeile] Eilzug an Nürnberg | |6.54| | und nicht anders.
Dies ist die neue leichtfaßliche Lehrart, und ich freue mich, Ihnen so gut u. vortrefflich dienen zu können. Deshalb keine Feindschaft, sondern doppelt Abhefte. Wünsche, daß <li. Rand> alles gut geht. E.
[re. Rand, S.1] alles mit Speisewagen.
[li. Rand] Umsteigen wahrscheinlich in |Bebra| und in |Würzburg| !