Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 5. Oktober 1913


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<05.10.1913>
L.F! Erst auf der Rückfahrt komme ich dazu, Ihnen für die letzten beiden lieben Briefe zu danken. Die Tage in Leipzig waren sehr arbeitsreich, jeden Tag fast 3 Std. gelesen, mit Vorbereitung u. zahlreichen Audienzen, Seminargeschäften. Furchtbare Fülle im Zuge, ich kann daher heut nichts schreiben, als daß ich Ihnen glückliche Heimkehr wünsche. Die nächste Woche muß ich
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| ebenfalls sehr konzentriert arbeiten, Plato und die wichtige Rede, dann 13.X. Vortrag bei Knauer. Und so dann weiter. Ich freue mich, daß die gemeinsame Basis jetzt gefunden ist. Nun bleibt noch das Problem der Wertbildung. Herzliche Grüße Eduard.
[li. Rand, S.1] 8.X. werde ich gratulieren. Geschenk nach meiner Praxis.
[re. Rand] Jetzt stehen wir 1 Stde in Teltow ohne Einf.