Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 2. Januar 1914 (Postkarte)


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<Poststempel:> 2.1.14.
Liebe Freundin! Ganz kurz die Nachricht, daß ich mich bemühen werde, am Sonntag 2 Uhr 50 in Cassel zu sein. Ist dies nicht möglich, so erhalten Sie noch Sonntag früh eine Karte, daß ich erst um 5 Uhr 5 komme. In beiden Fällen möchte ich vermeiden, daß die verehrte Tante, (der ich für
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| Ihre gütigen Zeilen herzlich danke) mit dem Essen bemüht wird. Denn im ersten Falle wäre der längst erforderliche Ratskeller am Wege, und der andere Zug hat Speisewagen.
Ich bin sehr in der Hetze und spüre nichts von Ferien; fürchte, daß ich auch in Cassel nicht ganz von Arbeit frei sein werde.
In ungeduldiger Freude auf unser Wiedersehen herzlichst
Ed.