Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 29. Januar 1914 (Leipzig, Kartenbrief)


<Poststempel:> Leipzig, 29.1.14.
Liebe Freundin! Von 4 Stunden (!) Examen 1 Kolleg u. 1 Sprechstunde sehr erschöpft, möchte ich Ihnen nur einen ganz kurzen Gruß senden mit den Fragen
1) wie es Ihnen geht.
2) ob die Verständigung in H so weit ist, daß ich zum 2.II gratulieren soll.
Sonst nichts als Arbeit. Nächste Woche alle 6 Tage Examen. Viehisch wegen der tötenden Langweile. Wettersturz sehr unangenehm empfunden. Hoffentlich sind Sie besser damit fertig geworden und - mit dem übrigen.
Herzlichst in Treue
Dein Eduard.