Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 4. Juli 1914 (Leipzig, Postkarte)


[1]
|
<Poststempel> Leipzig, 4.7.14.
L. F! Bevor ich schmelze, noch diesen Gruß. Freue mich Ihres Unternehmungsgeistes. Reise morgen 12.39 nach Ch. - Neubabelsberg, bin Sonntag Abend zurück. Heute nur eine Frage: T. hat den Ruf bekommen. Bringen Heidelberger Blätter etwas darüber. Weiß man etwas über seine Stimmung?
[2]
| Mein Kollege Partsch hier hat B. abgelehnt. B. muß darauf bedacht sein, nicht in 1 Monat 2 Ablehnungen zu bekommen. Also Verschlechterung der Situation. - Ich habe eine Woche viehischer Arbeit hinter mir, bis zu 14 Dienststunden, zahllose Examina, kein Buch. Dies die Situation, aus der M. nach Hamburg ging. - Reisepläne laut Bädecker: Seefeld 1879: dürre Hochebene: 1912: in hübscher Lage. Wie ist Fulpmes? Momentan 2 Möglichkeiten: Von Innsbruck als Standquartier selbst suchen, oder Wahl in der Schweiz, oberhalb Luzern. Bitte arbeiten! Der Tante u. Ihnen alles Gute. Ihr trotz allem ganz lebendiger E.