Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 31. Juli 1914 (Leipzig, Postkarte)


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<Poststempel> Leipzig, 31.7.14.
L.F! Also, die Entscheidung ist gefallen! Sie sind gerade noch im letzten Augenblick fortgekommen u. hoffentlich glücklich in Cassel angelangt! Nur ein kurzer Gruß u. ein inniges Gedenken soll dies sein. Ein Brief ist angefangen. Aber die wenigen Stunden, die ich in dieser Woche frei hatte, konnte ich unmöglich zu Hause bleiben. Was soll man sich auch schreiben? Alles Wichtige steht in den Zeitungen, u. alles, was uns betrifft, bedarf kaum der Wieder
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|holung. Ich schreibe dies am Hptbhf. 31.VII. Abends 1/2 10 warte auf Friedmann, der bisher noch nicht eingezogen. Viel treue Grüße auch der Tante! Ich bleibe vorläufig hier. Ihr Eduard