Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 28. Oktober 1914 (Leipzig, Postkarte)


[1]
|
28.X.14. L. F. Ich bin herzlich erfreut über die gute Nachricht und wünsche auch Ihnen Glück dazu.*) [li. Rand] *) Gleichzeitig schickte mir Teubner Herm.s Lehrbuch mit Ersuchen um 1 Urteil Möge er weiter gesund bleiben! Vor einigen Tagen habe ich ein paar Cigaretten geschickt, hoffentlich kommen sie durch. Die Abschriften u.s.w. schicke ich nächstens. Gleichzeitig mit diesen kommt eine Drucksache, die ich genau zu lesen u. dann an Frau Riehl (Kaiser Allee 15) weiterzuschicken bitte. - Heute habe ich in der Frauenhochschule das andre Kolleg vor 9 Damen angefangen. Thema: Die Einheit alles Lebendigen bei Fröbel. Merkwürdig - eine meiner früheren Lieblingsschülerinnen saß, wie zur Probe darauf, in sprechender Ähnlichkeit, nur älter, vor mir. - Die alte Leserei u. Schreiberei ist wieder im Gange, nur mit dem Unterschied, daß es jetzt ein Mann
[2]
| mit normalen Kräften schaffen kann. Aber genug ist es immer noch. Und nicht mal ein Rektoressen! - Glückliche Fahrt für Heidelberg. Grüßen Sie auch in Frkft. Warum nicht 5 Frankfurterinnen (= 10000?) Allerseits herzliche Grüße in gleichen Gefühlen E.