Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 2. Februar 1916 (Leipzig, Ansichtskarte)


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<Poststempel:> Leipzig, 2.2.16
L. F! Hier sitze ich seit 1½ Stunden u. warte auf Muthesius. Ehe ich schwarz werde, will ich Dir diese weiße Karte schreiben. Ich hoffe, daß es mit Dir weiter vorangeht. Meine Arbeit ist riesenhaft. Gestern habe ich den Vortrag für Berlin spät nachts druckfertig gemacht. Aber noch ist kein Land zu sehen. – Der Minister hat in der 2. Kammer v. den Frauenhochschulplänen gesprochen. Hoffentlich bilden sich die andern nicht ein: sie hätten das erreicht. Ungelegte Eier werden dort sonst nicht serviert. Aber er mußte, damit es nicht heißt: die öffentl. Anregung ist auf taube Ohren getroffen. Herzlichste Wünsche <li. Rand> u. Grüße auch an die Tante Dein Ed.
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<Bild: Winterlandschaft>