Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 4. Oktober 1916 (Regensburg, Ansichtskarte)


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<Poststempel: Regensburg, 4. Okt. 16.>
Liebe Freundin! Das war ein konfuser Abschied, aber nur äußerlich. Nun sitze ich schon wieder in einem andern Königreich. Die Fahrt war sehr angenehm, von Plauen an allein. Habe die dunklen Straßen hier durchstreift, romantische Donauufer u. -brücken, höchst merkwürdig, zumal bei Nacht; muß man sich mal näher ansehen. Blauweiß hungern ist nicht besser als grünweiß. Ich denke unablässig Dein. Hoffentlich hast Du nicht zu viel Anstrengung. Tausend Dank für <Wort unleserlich>
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| <am Fuß des Bildes> Wolfach und Worte, die tiefes Echo fanden. <re. Bildrand> Die Nerven sind schlecht, das Herz ist gut. <am Kopf des Bildes> Dein Ed.