Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, November 1916 (Partenkirchen, Briefkarte)


Ich benutze die Gelegenheit, um Dir einen herzlichen Gruß zu senden. Leider bin ich postalisch durch eilige Sachen so unerhört beansprucht, daß ich fast jeden Abend bis 11 zu schreiben habe. Das mit dem Reiseverbot wird dementiert. Es bleibt also nur die Geldfrage. Mein Pessimismus nimmt täglich zu. - Friedmann verlangt durch Karte vom 31.X. zum 4. Male von mir den bewußten Schritt. Ich werde doch wohl dem Vater Haas schreiben. Beiliegende Bilder hat der Stabsarzt schmerzlos aufgenommen. An Strümpell habe ich ausführlich geschrieben. Das, was Du andeutest, müßte in jedem Fall unterbleiben. Ich werde für m. Ruhe schon sorgen. Euch beiden viel Herzliches Dein Ed.
[re. Rand] Kragen? Feldpost?