Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 27. Februar 1918 (Bremen, Ansichtskarte)


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Bremen, Nordischer Hof, 27.II.18. Liebste Freundin! Nur kurz kann ich m. Ankunft hier melden und Dir für Deinen l. Brief danken, ohne auf ihn einzugehen. Die Fahrt war gut. Aber gestern war es fürchterlich. Ich sprach zu lange, da mich die Ministerialräte vor Anfang gestört hatten, u. war dann bodenlos erschöpft; saß mit Kersch. beim Weine u. schlief die Nacht fast garnicht. Hier sehr rauh. Muß die Rede erst machen, habe eben 2 Stunden daran gesessen. Bleibe längstens bis zum 2.II. hier. Das Klima ist jetzt zu frisch, um B. zu genießen. Sehne mich sehr nach Ruhe, auch um Dir schreiben zu können. Herzlichst <li. Rand> Dein Eduard
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[] Von hier gehe ich zunächst wieder (bis ca 7.III.) nach Charlottenburg.