Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 11. März 1918 (Steglitz, Postkarte)


Steglitz, Ratskeller, 11.III.18
Liebe Freundin! Seit dem 25.II habe ich nichts mehr von Dir gehört, hoffe aber, daß es Dir gut geht. Seit m. letzten Nachricht (ich schrieb am 27.II u. 2.III Karte, am 6.III Brief) ist es mir physisch recht klapprig gegangen. Doch hoffe ich, diesen Nervenanfall oder was sonst in mir saß überstanden zu haben. Ich war bei m. Onkel, sah bei Riehls die 4 Lenze u. besuchte heut Frau Paulsen u. Frl. Hilgenfeld. Morgen ist das Ende der Vorträge, Mittwoch will ich auf den Kirchhof u. zu Ludwig, der hier ist. Am Donnerstag unwiderruflich Schluß. In L. will ich erst mal Strümpell besuchen, aber kaum lange bleiben. Hoffentlich kann ich dann bald nach Cassel kommen. Viel herzliche Grüße auch <li. Rand> der lieben Tante Dein Eduard.