Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, Juli 1918 (Leipzig)


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<ohne Datum>
Liebste Freundin!
Wenn Du inzwischen nichts Bestimmtes unter unseren schwebenden Plänen gefunden hast, was Dich anzieht und für uns geeignet wäre, möchte ich vorschlagen, daß Du dem "Gasthaus zum Adler" in Gersfeld schreibst, daß wir ca am 8. August kämen. Ich habe ausdrücklich betont, daß mindestens 1 der beiden Zimmer Sonne und Gelegenheit zum Schreiben haben müßte.
Zum Hause wie zum Ort habe ich nicht viel Zutrauen. Es ist aber zu erwägen, daß ich möglicherweise zu Verhandlungen nach Berlin gerufen werde. Und da wäre es angenehmer, nicht allzu weit zu sein. Auch ist der Preis für jetzt mäßig. Bist Du also einverstanden, nehme ich an, daß Du schreibst, unter Beziehung auf mich.
Herzlichen Gruß. Ich muß sofort ins Kolleg.
Ed.

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<kleiner Zettel, ebenfalls ohne Datum, evtl. Anhang zum Brief>
Aufgefordert, in Görlitz an der Volkshochschule zu sprechen (durch Weinels Anregung.)