Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 5. Mai 1919 (15 km vor Leipzig, Postkarte)


5. Mai 19.  2 Uhr 15.
15 km vor Leipzig.
Liebste Freundin!
Die Fahrt ist bis jetzt sehr gut verlaufen, immer Eckplatz, niemals Überfüllung . Umsteigen in Naumburg. Fahrt <Wort unleserlich> offen, z. T. Grenzschutz. Ich bin garnicht müde. Hoffe von Dir, daß Du gut heimgekommen bist, u. <unleserlich> Ruhe gefunden hast. Ebenso, daß die liebe Tante nicht zu sehr gestört worden ist. Mein Herz ist voll von Dankbarkeit für die glücklichen Tage, u. ich sehe auch dem Kommenden zuversichtlich entgegen. – Baumblüte eben in den ersten Anfängen. <2 halbe Zeilen unleserlich> für uns. Mögest Du <3 Wörter unleserlich>. In Dankbarkeit u. Liebe
Dein Eduard