Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 24. September 1919 (Bitterfeld, Postkarte)


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|<dieser Scan ist von sehr schlechter Qualität und über Strecken unleserlich>
Bitterfeld, den 24. September auf der Fahrt nach Berlin 12 Uhr. Liebste Freundin! In P. tauchte zum Schluß noch Baierl auf 2 Tage auf. Am Sonntag wollte ich <4½ Zeilen unleserlich>
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| München, u. am Montag früh nach L. <1 Zeile unleserlich> In L. gemischte Eindrücke u. viel zu erledigen. Das meiste auf Frl. K. abgeschoben. Gestern früh erhielt ich Deinen l. Brief. Wenn diese Zeit für Dich nur erst vorüber wäre u. Du ruhig in H. säßest. Ich bleibe vermutlich bis 30.IX. in B. Nach Dresden werde ich wohl nicht reisen. In L. Eindruck sehr kriselig. Überhaupt – Zeitung, seit 6 Wochen nicht gelesen, versetzt wieder in die "Wirklichkeit", u. welche. Mir ist als käme ich von der Insel der Seligen. Morgen 25. bei Ludwig Taufe. Ich wieder Pate! Anfang Oktober wird für mich ein schöner Trubel. Nur diesen kurzen Gruß heut zur Nachricht.
Herzlichst Dein Eduard.