Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 1. Januar 1921 (Berlin)


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Die Götter geben, wenn die Welt vergessen,
In stillen Stunden reichen Überfluß.
Wer ganz er selbst zu werden sich vermessen,
Der wird aus innerm Reichtum, was er muß.
Doch wer das höchste Dasein möchte leben,
Dem wird allein die Liebe Wein und Brot,
Dem, der sich zu den Göttern will erheben,
Tut Gleichklang mit verwandten Seelen not.
1.I.21.