Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 3. August 1921 (Berlin/Pädag. Seminar)


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<gedruckt: Pädagogisches Seminar
der Universität Berlin

Berlin NW. 7, den> 3. Aug. <gedruckt: 19>21.
<gedruckt: Dorotheenstr. 15> 6.
M. L! Für Deine vielen Mühen tausend Dank. Ich bin zu gar keinem weitern Resultat gekommen, habe auch noch eine Anfrage nach Friedenweiler im süd. Schwarzwald gerichtet (bei Donaueschingen.) Antwort von da kann frühestens am Freitag kommen. Vielleicht hörst Du eher etwas, aber 45 M wäre erschlagend viel, zumal ja im besten Hôtel daselbst nicht mehr als 40 M genommen werden. Da ich garnicht viel Reiselust bei dieser Hitze habe, denke ich jetzt, nicht vor Dienstag früh zu fahren. Ich teile noch per Karte oder Tel. mit, ob ich dann am Abend in Heidelbg. Seltenleer eintreffe (wofür ich allen Gönnern herzlich danke), oder ob ich nur in ein märkisches Nest fahre und dort bis Ende August warte. Die direkten
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| Amtssachen sind soeben mit dem Festakt abgeschlossen. Nun kommt das Aufarbeiten. Ich beklage auch Dich, da solche Hitze nicht Deine Freude ist. Aber Du kannst wohl Dein Zimmer einigermaßen kühl machen. Mögen wir auch dies überwinden. Ich füge nur hinzu, daß ich jede feste Vereinbarung, die Du triffst, billige, u. bin mit vielen herzlichen Grüßen
Dein eben noch lebender Eduard.