Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 7. August 1921 (Berlin, Poskarte)


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7.8.21.
M. L. Nach Empfang Deines lieben Kartenbriefes "bleibt mir also nichts übrig" als am Dienstag Abend in Heidelberg einzutreffen. Ich fahre mit den Zug über Frankfurtu. soll um ...... [über der zeile] werde 8 Uhr 5 früh? dort sein. Natürlich bin ich jetzt schon etwas im Gedränge des Erledigens, obwohl nicht so reisefiebrig, wie das gestern endlich abgereiste Frl. G. In der Kurfürstenstr. war ich heut. Ich habe noch 2 große Aufsätze, die im Grunde nicht übel sind schnell heruntergeschrieben, u. lese nun Tagebücher, Gedichte, etc, um m. Schreibtisch von diesen Liebesgaben frei zu bekommen. Vielleicht hörst Du inzwischen doch etwas über Orte über 700 m? Hoffentlich vertreibe ich Frl. Scheibe nicht, die ich ebenso wie unsre Freundin herzlich grüße. Ich freue mich unendlich u. bin Dein
E.