Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, Oktober 1921 (Partenkirchen)


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Einzelantworten.
Kartoffelangelegenheit besorgt. Frl. Guttmann in Garmisch.
Von Wust keinen Eindruck.
Metzger-Hoesch gut.
Freienfels gedankenreich, aber unscharf.
"Deutsche Zeitung" wird abgelehnt.
Packet nach Berlin bitte noch nicht abschicken. Ich melde mich, falls ich hier etwas brauche. (1000 M Versich.)
Packet hierher hat Fel. ausgepackt. Dank!
7-9 Gäste im Hause.
Felicitas noch das alte Kind, aber weniger Temperament u. kein erkennbares Aufwärts.
Das Weinfläschen ist aufgehoben.
Dank für das seidene Läppchen. (bisher Watteverband)
Bitte schreiben, wann Cassirer fällig.
Arzt nicht Bardenheuer, sondern Dr. Gazert.
Wegen Absage der Vorles. an Ministerium geschrieben. Staatsexamen 24.X. versuche ich abzuwälzen. aber 3 Arbeiten!
Falls Anfälle sich wiederholen, plane Sanarthrilkur. (= Injektion.)
Niedenthals Rezept rekonstruiert. stört ganze Verdauung.
Von Bett leider wenig Berge zu sehen.
Freue mich der Steuerregelung.
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26.IX. 3000 M v. Berlin nachweislich überwiesen.
Mindestens 7-8 Vorträge abgelehnt, auch Düsseldorf, trotz 2500 M.