Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Käthe Hadlich an Eduard Spranger, Februar 1921 (Heidelberg, Karte als Paketbeilage)


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Mein geliebtes Herz. Gestern wurde die Arbeit in der Klinik abgesagt u. ich konnte endlich den beabsichtigten Apfelkuchen backen. Laß Dir die Geschichte zu Deinem Kaffee gut schmecken. - Hier ist heut zum erstenmal wieder <Wort unleserlich>, sonniges Frostwetter. All die jungen Blätter u. Blüten werden nun kaput gehen. Wie ists mit der Kündigung, die ich für Dich besorgt habe? Schreibe mir ja, sobald ich sie wieder aufheben soll
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| damit Dir nicht unnötig Zinsen verloren gehen. - Wegen Cäci Oesterreich warte ich auch auf Deine Bestimmung. Das Buch ist sehr niedlich. Ich schicke noch eine Kleinigkeit von mir mit.
Wie geht es Dir, mein Lieb? Ich bin seit gestern freier von Schmerzen, eine rechte Wohltat. - heut nur in Eile, da das Packet fort soll, noch Dank für die Drucksachen. Letzte Korrektur ging gestern an Dich ab. Innige Grüße, D. K.