Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Käthe Hadlich an Eduard Spranger, 18. Dezember 1921 (Heidelberg, Postkarte)


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Heidelberg. 18. Dez. 1921. M. l. H. Auf Deinen Wunsch teile ich Dir mit, daß bis heute, Sonntag früh, kein Muster ohne Wert eingetroffen ist. Ich bin sehr neugierig, was es wohl sein mag, daß Du schon annahmst, es könne vielleicht nicht kommen. - Inzwischen ist mein Packet, in dem auch einiges für die kleinen Ruges ist, an die Adresse von Frl. B. für Dich abgegangen. Erstaune
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| nicht über die hohe Versicherung, es ist nur Vorsicht, nicht begründeter Wert. Hoffentlich höre ich morgen von Dir, wie Du über das Lederetui (25 M) für Bleistift, Federhalter etc. für Cäci Oest. - denkst, damit ich es besorgen kann. - Und hoffentlich kannst Du mir dann auch schreiben, daß es Frau Riehl besser geht. Ich sorge mich recht. - Für Frau Labes schicke ich morgen ein Tannenkränzlein mit Lichtern, hatte von ihm einen recht betrübten Brief. - Denke Dir, Aenne u. ich werden nun am 24. Dez. bei Winters feiern, was mir ja um der Kinder willen lieb ist. Und da werden wir jedenfalls unsern kleinen Aufbau schon am 23. machen. Das liebe ich weniger u. vielleicht warte ich dann - so wie Du es immer machst, mit Deiner Gabe bis zum 25. - Was meinst Du? - Gut, daß die Kälte nachließ, aber nun ist ein schauerlicher Schmutz. Heut habe ich für Aenne Weihnachtsgebäck gemacht im Küchenherd. Das ist viel besser als das, was der Bäcker in s. Ofen machte. Schade, nun <li. Rand S. 1> hast Du von dem weniger guten!
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Innige Grüße u. Wünsche. Bis auf weiteres, KH