Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 8. August 1922 (Berlin, Postkarte)


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<Poststempel: 8.8.22>
M.L! Ich hoffe nach der gegenwärtigen Lage der Dinge, wenn ich nicht vorher zusammenklappe, am Mittwoch früh hier fortzukommen. Es ist also [über dem Gestrichenen] aber möglich, daß ich, um m. Nieschling zu reisen, über Würzburg fahre. (an 9. 5.) Komme ich nicht bis 9, so vielleicht mit dem Nachtzug über Frkft am nächsten Morgen. Ich suche Dich an der Sperre beim Fahrkartengebäude. Innigst Dein sehr gehetzter E.
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Nachts ½ 11. Zu m. Ärger habe ich die Karte vorhin liegen lassen. Bei m. Rückkehr v. d. Hochzeit ist aber das Bild plötzlich verändert. Frl. Bahr hat Blutvergiftung am rechten Arm. Muß ins Krankenhaus. Kann erst morgen weiteres übersehen. Jeden <li. Rand> falls kann ich die Wohnung nicht ganz allein lassen. Herzlichst Dein E.