Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 1923 (Postkarte)


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M. L.! Wenn du diese <Karte ausgeschnitten> erhältst, so sei bitte, ohn<Karte ausgeschnitten> um ¾ 9 am Bhf. Zoo <Karte ausgeschnitten> Ich werde dort 5 Min. auss<Karte ausgeschnitten> die Steuerkarte der Frau E. <Karte ausgeschnitten>
Andernfalls: Frau <Karte ausgeschnitten> einen "freien Tag" zu haben. Es ist nicht gut, daß die Wohnung den ganzen Tag allein ist. Außerdem ist dies einen Gelegenheit, ungestört zu arbeiten. Sehen wir uns, so gebe ich Dir die Schlüssel.
Sehen wir uns nicht, so muß die Sache mit der Steuerkarte geregelt werden. Also: I-IV je 6000 M hinzukommt freie Verpflegung. V = 20000 M VI = 40000 M. Die Verpflegung wird jetzt mit monatlich 30000 gerechnet. Ich weiß aber nicht, welches die Freigrenze ist. Vielleicht weiß Deine Schwester durch Frl. H s Steuerkarte darüber Bescheid. Die Sache eilt, weil Frau E. vorgeladen ist. Sie verlangte heut die Karte. Wenn Du im Laufe des Vorm. das Nötige schon kleben kannst, so kannst du ihr ja die Karte bringen. Vor 11 wird sie kaum fortgehen (?) u. der Vor
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|wand zum Einlaß ist dann auch gegeben!!
Bist Du in m. Wohnung, so nehme ich an, daß Du um 2 in der Un. anrufst. Um diese Zeit bist Du wohl wieder zu Hause.
Herzliche Grüße allerseits Dein E.