Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 25. Mai 1925 (Berlin, Postkarte)


M. L. Bitte beunruhige Dich nicht.
Ich bin bereits am Freitag und gestern wieder im Dienst gewesen. Die Sache schwindet allmählich und wird von Zeit zu Zeit bei Kurzrock elektrisch bestrahlt. Er wird wohl recht haben, daß es sich um eine Grippe handelt, die ich im Stehen und Gehen durchgemacht habe. Das Befinden ist immer noch etwas danach. Natürlich ist unglaublich viel liegen geblieben. Deshalb kann ich heut auch nur diese kurze Mitteilung senden. Du weißt, daß ich im Herzen an Deinem Zusammensein mit dem verehrten Onkel teilnehme. Bitte grüße ihn von mir vielmals und sei selbst herzlichst gegrüßt von Deinem Eduard.
[li. Rand] Hier war diese Woche Tagung der Landerziehungsheime. Den 1. Tag habe ich noch mitgemacht. Mäßig. Geheeb hat mir herrliche Rosen geschickt