Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 29. Januar 1926 (Berlin/Schöneberg, Postanweisung)


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<Postanweisung über 140,- M vom 29.01.26>
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M. L!  An Schreiben ist leider garnicht zu denken vor Mitte nächster Woche. Für Deine beiden lieben Briefe Dank! Außer dem Schäfer hätte ich doch gern Aufwertung der Küchengegenstände. Die 40 M sollen für beides so ungefähr reichen. Gestern ist die Rede gestiegen. 55 Min: Publikum war erfüllt. Der Minister nannte es eine "mutige Rede", die philol.-histor. Klasse gratulierte offen u. kritisierte geheim. Die Naturförster hüllten sich in das Schweigen des Ekels. Nun kommt gleich Hamburg u. dann tausend anderes. Hamburg wird gut. 7 Personen haben schon Rendez-vous beantragt. Über Peter
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| ist noch garnichts entschieden. Du fragtest mal nach Herder das sieht doch jeder: Journal meiner Reise im Jahre 1769 v. Riga nach Marseille. Mein Kneifer sitzt wieder nicht. Herzlichste Grüße. Ich schreibe zum 2.II. Montag <li. Rand> Mittag. Dein Eduard.