Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 21. Februar 1926 (Berlin, Postkarte)


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21.II.26.
M. L! Ich wäre Dir dankbar, wenn Du mir umgehend schriebest, ob Du zum 25. in Cassel oder wieder in Heidelberg bist. Im stillen wünsche ich, daß Deine wehmütige Mission beendet ist u. daß Du in einiger Beruhigung über das Ergehen u. die Versorgung des lieben Onkels abreisen kannst. Ich bitte ihn herzlich von mir zu grüßen. Für Deinen beiden lieben Brief danke ich vielmals. Ich habe nicht geschrieben, weil ich annahm, dass Du den Kopf dort ohne m. Sachen voll genug hast, aber auch, weil ich keine ruhige Stunde finden konnte. Die Anstrengungen sind ungeheuer. Bis heut ging es gut. Erst heut fühle ich eine große Erschöpfung. Aber es muß noch bis zum 12. März durchgehalten werden. An all Deinen Erlebnissen
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| und Taten in C. habe ich lebhaft teilgenommen. Ich grüße Dich innig und wünsche Dir nun gute Heimkehr.
Dein
E.