Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 19. März 1926 (Berlin/Wilmersdorf, Postkarte)


[1]
|
19.3.26.
M. L!
Es wäre mir angenehm, wenn Du am Dienstag mit dem Zuge 6.59 auf dem Potsdamer Bahnhof ankommen könntest, da ich ja am nächsten Morgen schon sehr früh fort muß. In Cassel kann ich leider nicht bleiben. Denn was bleibt dann für die Schweiz übrig? 3 Wochen für die ganze Reise sind das Maximum. Du müßtest also auch von Stolpe direkt nach der Reichenau durchfahren, da ich am 16.IV. in Berlin sein möchte. Gestern fand ich eine freundliche Einladung Deiner Schwester Ännchen für den 24.III. abends vor, die ich nun leider ablehnen mußte. Bitte den Onkel herzlich verehrungsvoll von mir zu grüßen. Reise <Wort unleserlich> gut u. <re. Rand> sei selbst innig gegrüßt von Deinem
Eduard.