Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, [Ende] März 1926 (Berlin, Postkarte)


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<undatiert; Briefmarke herausschnitten, also auch ohne Poststempel>
M. L.! Bei Sonnenschein über die Grenze gefahren; in Solothurn Gewitter, seitdem viel Regen u. verhüllte Ferne. Fahrt am Bieler See (Rousseauinsel) u. Neuenburger See (am Ende Yverdon) noch gut beleuchtet. Hier angenehmes Hotel (H. des familles), fünfsprachig: (frz. dtsch. engl. ital. sächs.) Bleibe hier vermutlich bis Ostersonntag. Bisher maßvoller Stadtbummel. Kein Eindruck vom See hier, offenbar in Lausanne. Habe heut im Petersdom frz. Predigt gehört, aber wegen Akustik wenig verstanden. Morgen Tristan u. Isolde, auf frz. ausgerechnet zum 1. Mal. Dann hoffentlich ein paar Dampferfahrten (ab 1.IV.) Ich denke dann Yverdon zu besuchen, nicht Bern, aber Zürich mit Neuhof etc. Genaueres schreibe ich nach Berlin. Herzliche Grüße an die ganze "Stolperfamilie" u. an Dich Dein
Eduard.