Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 8. April 1926 (Zürich/Hotel Central, Postkarte)


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Zürich, Hôtel Central
8. April 26.
M. L. Gestern auf der Post erhielt ich mit Freude Deinen Gruß aus Stolpemünde. Meine Zeit gehört mir in Z. sehr wenig. Deshalb ohne weiteren Bericht nur die Mitteilung, daß es bei unsrer Verabredung bleibt. Du u. ich, wir sind bei Frommherzens angemeldet. Ich hoffe schon am Sonnabend da zu sein, kann aber den Gang der Dinge hier im Augenblick noch nicht übersehen. Deshalb bitte keine Unruhe, wenn ich erst am Sonntag komme. Du fährst am besten bis Konstanz u. von da mit dem Motorboot (wegen des Gepäcks u. weil man nicht weiß, was für Wetter für die Überfahrt bei Allensbach wäre). Ich muß sehen, noch in Kreuzlingen einen Besuch einzuschieben. In herzlicher Vorfreude grüßt Dich vielmals mit besten Reisewünschen: Dein Eduard.
[li. Rand] Sehr herzliche Grüße an unsre Freundin!
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| Da hier gar kein Dampferfahrplan hängt, gehen die Schiffe anscheinend überhpt nicht. Du fährst also am besten nach Station Reichenau u. versuchst, ein Postauto zu bekommen, <li. Rand> oder läßt den Koffer an der Station. E.